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postheadericon Die Reiterei

Gegründet 1983

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Die Reiterei ist vermutlich eine der ältesten Gruppierungen innerhalb der Bruderschaft. Schon lange, bevor im Jahre 1983, initiiert durch den damaligen Schützenkönig Karl- Heinz Fruhen, die jetzige Gruppenstruktur innerhalb der Bruderschaft ins Leben gerufen wurde, sprach man bei den berittenen Schützenbrüdern von der „Reiterei" bzw. dem „Beritt“. Zu jener Zeit war das aber ein loser Zusammenschluss der reitenden Schützenbrüder.

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Heute ist die Reiterei eine von 12 festen Gruppen in der St. Sebastianus Schützenbruderschaft. Der Reiterei kommt beim Vogelschuß und beim Schützenfest eine besondere Bedeutung zu. Nachdem beim Vogelschießen der Vogel von der Stange geholt worden ist überbringt (meldet) der Meldereiter dem Präses und der neuen Königin das Ergebnis des Vogelschießens zu Pferd.

Beim Schützenfest bringt der Meldereiter dem König auf Befehl des Generalfeldmarschalls die Meldung zur Parade. Anschließend gibt der Generalfeldmarschall auf Geheiss des Königs den Befehl zum Beginn der Parade.

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Auf der Offiziersversammlung am 22.04.2022 wurde Herbert M. Nilges durch den Vorstand zum neuen Generalfeldmarschall der Schützenbruderschaft ernannt. Somit ist Nilges, der Nachfolger des leider viel zu früh verstorbenen Theobert Hartges und bekleidet nun das Amt des ranghöchsten Offiziers im Offizierskorps der Bruderschaft. Er ist ehemaliger Schützenkönig der Kehner Junggesellen von 1987 und der Sebastianer von 2016, war vorher 2 Dekaden Generalfeldmarschall- Adjutant / Meldereiter und 9 Jahre General der Bruderschaft.

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In der Reiterei reiten ausschließlich aktive Reiter. Die Reiterkameraden, die nicht mehr aktiv am Reitgeschehen teilnehmen, fahren im Schützenzug in einer Doktorkutsche als Veterinäre mit. Neben den normalen Schützenaktivitäten nehmen die Reiter auch regelmäßig an auswärtigen Schützenfesten teil. Hierzu gehören neben den Schützenfesten in Tönisvorst auch i.d.R. alle Schützenfeste und Bezirksfeste im Bezirksverband Kempen des BHDS. Weiterhin haben Abordnungen der Reiterei an den Bundesschützenfesten in Kerkrade 2014 und Büttgen 2015 sowie an den Europaschützenfesten in Peine 2015 und Leudal 2018 und den Diözesanwallfahrten 2015, 2016, 2017 und 2018 teilgenommen. Die Gruppe unternimmt z.B. Reitertouren, Kutsch- und Planwagenfahrten, sowie gesellige Grillabende. Während andere regelmäßig Karten spielen, kegeln oder würfeln, sind die Reiter der Sebastianer durchgehend wöchentlich bei gemeinsamen Reitstunden im Sattel anzutreffen.

Die Reitertouren finden seit 1991 in regelmäßigen Abständen zu Pferd statt. Sie führten bereits in den Westerwald, viele Jahre in den Reichswald und in den letzten Jahren ins Gebiet vom NSG Meinweg und Elmpter Wald. Neben den obligatorischen Ausritten kommt natürlich der gemütliche Teil hierbei auch nicht zu kurz.

Die Uniform der Reiterei ist mit ihren Ausstattungsmerkmalen einer preussischen Dragoneruniform (Dragoner = leichte Kavallerie) nachempfunden. Blickfang bei Aufzügen der Reiterei sind die prächtigen Paradegeschirre und die blauen Samtdecken mit den grossen Bruderschaftswappen.

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In der Reiterei gibt es ausschliesslich Offiziersränge. Diese sind zurzeit besetzt wie folgt:

Generalfeldmarschall: Herbert M. Nilges (Gruppenführer)

Generalfeldmarschall- Adjutant / Meldereiter: Manuel Krienen (stv. Gruppenführer)

General: Torsten Evers

Ehren- Oberst: Josef Packbier

Generalarzt / Veterinär („Roßdoktor“): Hermann-Josef Schmidt

Oberstarzt / Veterinär („Roßdoktor“): Hansjörg Evers

Major / (“Hufschmied”): Manfred Ambaum