Start

postheadericon Die Reiterei

Gegründet 1983

Reiterei 2019 1

Die Reiterei ist vermutlich eine der ältesten Gruppierungen innerhalb der Bruderschaft. Schon lange, bevor im Jahre 1983, initiiert durch den damaligen Schützenkönig Karl–Heinz Fruhen, die jetzige Gruppenstruktur innerhalb der Bruderschaft ins Leben gerufen wurde, sprach man bei den berittenen Schützenbrüdern von der „Reiterei" bzw. dem „Beritt“. Zu jener Zeit war das aber ein loser Zusammenschluss der reitenden Schützenbrüder.

Reiterei 2019 3

Heute ist die Reiterei eine von 12 festen Gruppen in der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft. Der Reiterei kommt beim Vogelschuß und beim Schützenfest eine besondere Bedeutung zu. Nachdem beim Vogelschießen der Vogel von der Stange geholt worden ist überbringt (meldet) der Meldereiter dem Präses und der neuen Königin das Ergebnis des Vogelschießens zu Pferd.

Reiterei 2019 4 Beim Schützenfest bringt der Meldereiter dem König auf Befehl des Generals die Meldung zur Parade. Anschliessend gibt der General auf Geheiss des Königs den Befehl zum Beginn der Parade.

In der Reiterei reitet u.a. mit Herbert Nilges als General der ranghöchste Offizier im Offizierskorps der Bruderschaft. Er ist ehemaliger Schützenkönig der Kehner Junggesellen von 1987 und der Sebastianer von 2016.

Reiterei 2019 2

In der Reiterei reiten ausschließlich aktive Reiter. Die Reiterkameraden, die nicht mehr aktiv am Reitgeschehen teilnehmen, fahren im Schützenzug Sonntagsmittags in einer Kutsche mit. Neben den normalen Schützenaktivitäten nehmen die Reiter auch regelmäßig an auswärtigen Schützenfesten teil. Hierzu gehören neben den Schützenfesten in Tönisvorst auch i.d.R. alle Schützenfeste und Bezirksfeste im Bezirksverband Kempen des BHDS. Weiterhin haben Abordnungen der Reiterei an den Bundesschützenfesten in Kerkrade 2014 und Büttgen 2015 sowie an den Europaschützenfesten in Peine 2015 und Leudal 2018 und den Diözesanwallfahrten 2015, 2016, 2017 und 2018 teilgenommen. Die Gruppe unternimmt z.B. Reitertouren, Kutsch- und Planwagenfahrten, sowie gesellige Grill- und Kegelabende. Während andere regelmäßig kegeln, Karten spielen oder würfeln, sind die Reiter der Sebastianer wöchentlich bei gemeinsamen Reitstunden im Sattel anzutreffen.

Die Reitertouren finden seit 1991 in regelmäßigen Abständen zu Pferd statt. Sie führten bereits in den Westerwald, viele Jahre in den Reichswald und in den letzten Jahren ins Gebiet vom NSG Meinweg und Elmpter Wald. Neben den obligatorischen Ausritten kommt natürlich der gemütliche Teil hierbei auch nicht zu kurz.

Die Uniform der Reiterei ist mit ihren Ausstattungsmerkmalen einer preussischen Dragoneruniform (Dragoner = leichte Kavallerie) nachempfunden. Blickfang bei Aufzügen der Reiterei sind die prächtigen Paradegeschirre und die blauen Samtdecken mit den grossen Bruderschaftswappen.

 

In der Reiterei gibt es zurzeit ausschliesslich Offiziersränge:

Generalfeldmarschall a.D.: Theobert Hartges

General: Herbert M. Nilges

General – Adjutant / Meldereiter: Manuel Krienen

General – Adjutant: Torsten Evers

Generalarzt / Veterinär („Roßdoktor“): Hermann-Josef Schmidt

Oberstarzt / Veterinär („Roßdoktor“): Hansjörg Evers

Major / (“Hufschmied”): Manfred Ambaum